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Ein Großteil der Dance-Club-Music verschließt sich meinem Interesse - Die gleichen Akkorde, die rein in elektronischer, Synthesizer-Abmischung produzierte Melodie, die Inhalte und das sprachliche Repertoire (Bzw. die Thematik - Warum muss ich in einem Club  die Damen und Herren zum Tanzen auffordern? Sind sie dafür nicht sogar gekommen? Bzw. Songs über das Balzverhalten der meisten, eher männlichen Sänger erweisen sich schnell als eintönige Aufforderungen zur körperlich-wenig züchtig ausgelebten "Liebe", die mir wenig mit Leidenschaft und Erotik, als mit doch sehr jugendlichen-schnellen Sexvorstellungen zu tun haben, aber gut, wer dieses bevorzugt...) wissen mich einfach nicht zu begeistern.
Zwei Norweger hatten wohl ähnliche Gefühle bzw. Gedanken und haben diese in einer Parodie verarbeitet:



Auffälligkeit? Es ist sehr schwer, den Song als Parodie, nicht als "echten", authentischen Club-Song zu begreifen - Im ersten Moment. Warum? "Yeah, let me see them asses on the floor / This one's coming at your b-style, brovis / Ahhh / East-coast-party-style / Bitches going crazy /..." - Grammatische Seltsamkeiten, Frauen als "Bitches", Abkürzungen und vor allem, Inhalt des Songs wird durch die eingängig-eintönige Melodie nebensächlich bis vergessenswert - klingt auch nach etwas, was Pitbull oder Usher oder David Guetta hätte schreiben oder produzieren können... leider.

The Wanderer

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October 2012

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